Forum Papier­theater e.V.

aktuell

18. Februar 2019

Eine außerordentliche Vorstandssitzung in Remscheid

 

Liebe Mitglieder und Papiertheaterfreunde,

der Vorstand hat sich am zweiten Wochenende im Februar 2019 zu einer Vorstandssitzung in Remscheid getroffen, um ausführlich über Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen.

Ein wichtiger und außerordentlicher Tagesordnungspunkt war die Kooption, die Selbstergänzung des Vorstandes, die durch das Ausscheiden zweier Vorstandsmitglieder erforderlich wurde. Jens Schröder, 2. Vorsitzender, tritt von seinem wichtigen Amt zurück. Erfreulicherweise konnte ich Brigitte Lehnberg für diese Aufgabe gewinnen. Auch Anne Garrecht gibt ihr Amt als Beisitzerin auf, und ihre Aufgabe übernimmt Frank Buttler, der sich mit den Belangen des Papiertheatermuseums in Hanau auskennt.

Anne Garrecht und ihr Nachfolger als Beisitzer Frank Buttler, die neue 2. Vorsitzende Brigitte Lehnberg, die 1. Vorsitzende Sieglinde Haase (v.l.n.r.)

Laut Satzung genügt ein Beschluss des Vorstandes, diese Ämter bis zur nächsten Wahl zu besetzen.

Das sagt unsere Satzung § 7, Abs. 2 zur Kooption:
Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes während einer Wahlperiode ergänzt sich der Vorstand durch eigenverantwortliche Zuwahl aus dem Kreise der Mitglieder selbst.

Ich danke ganz besonders Anne Garrecht, die viele Jahre als Schriftführerin und Beisitzerin im Vorstand tätig war und freue mich gleichzeitig, dass sie die Pressearbeit sowie den Spielbetrieb im Schloss weiterführen wird. Herzlich danke ich auch Jens Schröder für die langjährige Mitarbeit als 2. Vorsitzenden im Verein und mitverantwortlich für die Planung zur Einrichtung des Papiertheatermuseums in Schloss Philippsruhe. Sowohl er als auch Anne Garrecht waren über 10 Jahre für den Vorstand in verschiedenen Ämtern tätig.

Brigitte Lehnberg, 2.Vorsitzende und Frank Buttler, Beisitzer, gehören nun dem Vorstand an, und ich freue mich auf eine gute und kreative Zusammenarbeit.

Beide bewiesen jedenfalls an diesem Wochenende schon Durchblick, siehe Foto.

Nach der intensiven und langen Tagesordnung blieb Zeit für die Besichtigung unserer eigenen Ausstellung und für zwei Papiertheateraufführungen. So erledigten wir nicht nur die Vorstandsarbeit, sondern konnten auch unserem gemeinsamen Hobby nachgehen sowie ausführliche und persönliche Gespräche führen.

Ich danke allen Beteiligten für ein konstruktives Wochenende und grüße recht herzlich

Sieglinde Haase, 1. Vorsitzende

9. Februar 2019

Aus der Reihe „Wie alles begann“

 
 
 

 

Sieglinde Haase erzählt
die Geschichte
von „Haases Papiertheater“

„Unsere erste Begegnung mit dem Papiertheater fand in einem privaten Spielzeugmuseum in Hagnau am Bodensee statt, wo wir 1997 unseren Urlaub verbrachten. Als Martin in einer Vitrine ein Theater betrachtete, ging er davon aus, es sei das Modell eines großen Theaters – bis er das Objektschild las. Dadurch erfuhr er, dass dies ein Papiertheater sei, auf dem man richtig Theater en miniature spielen könne. So etwas hatte er noch nicht gesehen; sein Interesse als Laiendarsteller war sofort geweckt …“

 

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22. Januar 2019

PapierTheater Heft 2 / 2018 – Nr. 56

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22. Januar 2019

Heike Ellermann und ihr Leben mit dem Papiertheater

Wie das Papiertheater eine Karriere beeinflusste …

Unter dem Titel „Es ist nichts, nur Papier …“ berichtet die Buchkünstlerin und Illustratorin, was die erste Begegnung mit dem Papiertheater für ihr Leben als Künstlerin bedeutete. Eine spannende Geschichte zwischen Büchern, Bühnen, Workshops und Festivals, die gekürzt in PapierTheater Heft 2/2018 veröffentlicht wurde.

 

 

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30. Dezember 2018

Haases Papiertheater und der Versuch, auf einem alten Theater historisch zu spielen

„Es war einmal …“

von Sieglinde Haase

Wir stiegen mit der Premiere von „Dornröschen“ im Dezember 2018 nicht nur durch die Dornenhecke, sondern betraten auch Neuland. Es reizte uns, eine Aufführung wie in alten Zeiten zu spielen, ohne special effects, wie man es sonst von uns kennt. Wir tauschten unsere Bühne gegen ein altes Schreiber-Theater von ca. 1900 und lasen aus dem originalen Textheft vor. Die Musik dazu lieferte ein altes Polyphon mit Blechplatten.

Doch während der ersten Probe erwachten wir aus dem Dornröschenschlaf und merkten, dass unser Vorhaben gar nicht so einfach war. Das alte Theater war – so vermuten wir – nicht zum Spielen gedacht, sondern wohl eher zur Präsentation der schönen Bühnenbilder. Viele Holzleisten im Bühnenaufbau waren beim Spielen ein Hindernis.

Eigentlich wollten wir bei Kerzenlicht spielen, doch auf der Bühne war es zu eng für Figuren und Flammen.

So hieß es erst einmal improvisieren statt inszenieren.

Für mich war es eine ungewohnte Aufgabe, sechs verschiedene Figuren zu spielen und allen meine Stimme zu verleihen. Obwohl die Zuschauer von der alten Spielweise fasziniert waren, konnte ich mich mit dem Sprechen nicht so recht anfreunden. Am Ende leuchtete die Bühne doch nochstimmungsvoll im Kerzenschein. Kinder und Erwachsene schauten gebannt zu.   

Der Versuch ist geglückt, auch wenn nicht alles perfekt war.

Die nächste Premiere wird wieder ein typisches Stück aus dem Hause Haase sein, mit Tricks und Effekten … lassen Sie sich überraschen!

Das Theater

Die Eigentümerinnen des Theaters waren die Mathematikerin Dr. Amelie W. und ihre Schwester Hilde W., eine talentierte Violinistin, wohnhaft in Prag. Möglicherweise hat der Vater der beiden Frauen das Theater gebaut. Eine Anleitung zum Einräumen in den Bühnenkasten trägt die Initialen E.W. Sie ist von 1924 und in Sütterlin-Schrift verfasst. 1939, nach der Besetzung Prags durch die Wehrmacht,  kamen beide Lehrerinnen mit ihrem Vater, einem Bankier, nach Stuttgart.

2017 bot uns eine Nichte das gut erhaltene und sorgfältig gearbeitete Schreiber-Theater zum Kauf an. Dazu gehören 14 Szenenbilder, über 100 Figuren, Farbfolien, Transparente, Soffitten und Texthefte. Mit den vorhandenen Kulissen konnte man jedoch kein komplettes Stück spielen, was unsere Vermutung bestätigt, dass das Theater nicht zum Spielen gebaut wurde. Durch den Erwerb von alten Lithografien konnten wir fehlende Szenenbilder originalgetreu ergänzen und u.a. Dornröschen aufführen.

29. Dezember 2018

Bilder zum Beitrag von Mauricio Martínez in PapierTheater Heft 2/2018, Seite 14

Papiertheater mit Migranten in Mexico

Ablauf automatisch (8 Sekunden pro Bild) oder Bedienung mit Klick auf Rechts- oder Linkspfeil

4. Dezember 2018

Papiertheaterausstellung in Wilsdruff, 1.12.2018–24.02.2019

 

Das Heimatmuseum der Stadt Wilsdruff/Sächsische Schweiz präsentiert Papiertheater unter dem Titel:

„Knallrot, Blitzblau, Donnergrün! Faszination Papiertheater“

Gezeigt werden Exponate aus der Sammlung Rüdiger Koch (Papiertheater INVISIUS); die Ausstellung ist noch zu sehen bis 24. Februar 2019.

Näheres unter:

www.papiertheater.info/ausstellungen.html

21. November 2018

32. Preetzer Papiertheatertreffen 2019

Das 32.Treffen findet statt:
20.–22. September 2019

Weitere Informationen:

http://www.vhs-preetz.de/

http://preetzer-papiertheatertreffen.de/